FEUCHTESCHUTZ VON GEBÄUDEN

Nachweise, Beratung und Planung für sichere, schimmelfreie Gebäudehüllen

Feuchteschutznachweis mittels Glasverfahren

Mit dem stationären Glaserverfahren erstellen wir schnelle und rechtsichere Nachweise zur Tauwasserfreiheit und Feuchteschutz Ihrer Bauteile – gemäß DIN 4108-3

Vorteile des Glaser-Nachweises:

  • Schnelle Beurteilung hinsichtlich Tauwasserbildung und Rücktrocknungspotential in Bauteilschichten
  • Normgerechter Nachweis nach DIN 4108-3
  • Geeignet für Förderanträge, Planung & Ausführung

Typische Einsatzgebiete:

  • Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)
  • Steildach- und Flachdachkonstruktionen
  • Holzrahmenbau und vorgefertigte Bauteile
  • Außenwände mit Innendämmung
  • Nachweise gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG)
  • Nachweise für BEG-Förderung

 

Grafische Darstellung des Glaserverfahrens zur Tauwasseranalyse – bauphysikalischer Nachweis für den Feuchteschutz von Gebäuden.

Hygrothermische Bauteilsimulation
mit WUFI®

Mit einer professionellen WUFI®-Simulation bieten wir Ihnen eine fundierte Analyse des Wärme- und Feuchteverhaltens von Bauteilen unter realen Klimabedingungen. Die Simulation liefert Ihnen belastbare Entscheidungsgrundlagen für die Planung und Ausführung von Bauteilen, die nachweisfrei sind und bei denen eine stationäre Betrachtung z. B.: mittels Glaserverfahren keine ausreichenden oder sogar falschen Ergebnisse liefert.

Typische Anwendungsbereiche sind Nachweise von Innendämmungen und Flachdachkonstruktionen. Insbesondere bei der Bewertung von denkmalgeschützten Gebäuden ist die hygrothermische Simulation ein wichtiges Werkzeug. 



Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Planungssicherheit – durch detaillierte Nachweise zum Feuchteschutz, Schimmelvermeidung und Tauwasserfreiheit gemäß DIN 4108.
  • Individuelle Bauteilanalyse – angepasst an Ihre Konstruktion, Materialien und Standortklima.
  • Anerkanntes Simulationsverfahren – WUFI® gilt als Standard in der hygrothermischen Bauteilanalyse.
  • Schnelle & präzise Ergebnisse – für Ausschreibungen, Bauphysik-Nachweise oder Förderanträge.

Lüftungskonzept

Mit steigender Luftdichtheit moderner Gebäude steigt auch das Risiko für Feuchtigkeitsschäden und Schimmel. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und DIN 1946-6 schreiben daher ein Lüftungskonzept bei jedem Neubau und jeder Modernisierung, bei der die Luftdichtheit des Gebäudes erhöht wird, vor – besonders bei Fenstertausch oder Dachsanierung

Ein korrekt erstelltes Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ist heute fester Bestandteil jeder Bauplanung. Es stellt sicher, dass der erforderliche Luftwechsel zur Vermeidung von Feuchteschäden und Schimmelbildung eingehalten wird – und ist Voraussetzung für Fördermittel und die Auslegung von kontrollierter Wohnraumlüftung.

Ihre Vorteile mit unserem Lüftungskonzept:

  • Nachweis gemäß DIN 1946-6 für Neubau und Sanierung
  • Bewertung aller notwendigen Lüftungsstufen (Feuchteschutz, Reduzierung, Bedarf, Intensiv)
  • Empfehlung geeigneter Lüftungssysteme (Fensterlüftung, Abluftsystem, Lüftungsanlage)
  • Auslegung von Zuluft-, Abluft,- und Überströmöffnungen
  • Grundlage für Förderprogramme
Wärmebrückendetail mit kritischem Anschlussbereich – analysiert im Rahmen des Feuchteschutzes von Gebäuden.

Feuchteschutz im Bereich von Wärmebrücken

Wärmebrücken sind lokal begrenzte wärmetechnische Schwachstellen in der Gebäudehülle, die punkt-, linien- oder flächenförmig auftreten können. Sie führen nicht nur zu einem erhöhten Energieverbrauch (siehe auch Wärmebrückenbewertung), sondern auch zu Feuchtigkeit, die zu Schimmelpilzen und Bauteilschäden führen kann.  

Mit einer softwaregestützten Wärmebrückensimulation und -analyse nach DIN EN ISO 10211 bewerten wir das Risiko für Bildung von Tauwasser an Bauteiloberflächen und erstellen einen normgerechten Nachweis der Mindestoberflächentemperatur (fRsi-Wert) nach DIN 4108.   

Vorteile einer Wärmebrückensimulation:

  • Normgerechter Nachweis der Mindestoberflächentemperatur (fRsi-Wert)
  • Vermeidung von Schimmelbildung und Tauwasserproblemen
    Detaillierte Berechnung der Wärmebrückenverluste (Ψ-Wert)
  • Individuelle Analyse komplexer Anschlussdetails
  • Anerkannt für Energieausweise, Fördermittel & bauphysikalische Nachweise

Typische Einsatzbereiche:

GANN-Feuchtemessgeräte zur Ermittlung von Durchfeuchtung in Bauteilen – wichtig für den Feuchteschutz von Gebäuden.
GANN®

Feuchtemessung am Gebäude

Feuchtigkeit im Gebäude ist unangenehm und gefährdet langfristig die Bausubstanz, die Wohnqualität und die Gesundheit der Bewohner. Mit einer Feuchtemessung vor Ort ermitteln wir exakt, ob und wo sich Feuchtigkeit im Baukörper befindet, was sie verursacht und wie Sie gezielt gegensteuern können.

Bei Schimmel, Wasserschäden oder Putzabplatzungen stellen wir fest, ob es sich dabei um Feuchteeinträgen aus Kondensation, Leckagen oder aufsteigender Nässe handelt. 

 

Typische Einsatzbereiche:

  • Schimmelverdacht oder muffiger Geruch
  • Wasserflecken, feuchte Wände oder Putzabplatzungen
  • Baufeuchtemessung bei Neubau oder vor Estrichverlegung
  • Feuchteschäden nach Rohrbruch, Starkregen oder Hochwasser
  • Beweissicherung bei Miet- oder Versicherungsstreitigkeiten